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Todtraurig


Ein Film über suizidgefährdete junge Menschen

2011, 100 Min. (plus 177 Min. Bonus), freigegeben ab 12 Jahren, als DVD erhältlich. Kaufpreis 30,– €, Ausleihe 10,– €

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Krisen gehören zum Erwachsenwerden. Doch was passiert, wenn die Not und der Wunsch, das Leben zu beenden, immer stärker werden? In fünf Porträts werden die Geschichten suizidaler Jugendlicher erzählt:

1. Erste Krise (Sarah, 17) — Als Sarahs erster Freund per SMS Schluss macht, schottet sie sich ab und beginnt zu ritzen. Ein Suizidversuch scheitert.

2. Tiefe Kränkung (Michelle, 15) — Als Kind erfährt Michelle von einem Familien­geheimnis. Sie fühlt sich tief gekränkt. In der Pubertät erlebt sie weitere Enttäuschungen. Der Tod scheint der einzige Ausweg zu sein.

3. Grauzonen (Ronja, 18) — Immer wieder führt Ronja selbstgefährdende Situationen herbei und überlässt es dem Zufall, ob sie überlebt. Eine Geschichte zwischen Parasuizidalität, Suizidalität. und Lebenswillen.

4. Enttäuschungen (Katja, 21) — Katja kümmert sich um ihre kranke Mutter, die jeden Drang nach Autonomie verhindert. Nach einem Streit landet Katja mit 17 auf der Straße. Seitdem kämpft sie um ihr Überleben.

5. Zerstörungen (Charly, 21) — Jahrelang stand Charly morgens auf einer Eisenbahnbrücke: Soll sie springen oder sich wieder den Demütigungen durch Lehrer und Schüler und den Streitereien mit der Mutter und deren Lebensgefährten aus­setzen. Bis heute leidet sie unter einer posttraumatischen Belastungsstörung.

Die fünf Geschichten machen Mut, sich den Themen Lebenskrisen und Suizidalität zu stellen. Oft sind Suizidphantasien und Suizidversuche Hilferufe. Der Film ist ein Beitrag, diese Signale zu erkennen und damit wertvoll für die Suizidprävention.

Bonusmaterial:

  • »Rest in Peace« Dokumentation über das Trauern von Jugendlichen über einen Suizid auf Internetplattformen.
  • Bericht einer jungen Frau, die ihren Bruder durch Suizid verloren hat und selber suizidal war.
  • Expertinneninterview mit der Psychologin Sigrid Meurer, Fachstelle für Suizidprävention Neuhland Berlin über Suizidalität von Jugendlichen.
  • Interview mit dem Nürnberger Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Arnfried Heine über ein Fortbildungskonzept zum konstruktiven Umgang mit Selbst­gefährdung, Selbstverletzung und Suizidalität im Kindes- und Jugendalter.
  • Interview mit Dr. Meryam Schouler-Ocak von der Psychiatrischen Universitätsklinik der Berliner Charité über suizidales Verhalten von jungen Türkinnen.

2011, 100 Min. (plus 177 Min. Bonus), freigegeben ab 12 Jahren, als DVD erhältlich. Kaufpreis 30,– €, Ausleihe 10,– €

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