 |
Pressereaktionen zum Medienprojekt Wuppertal (1998-2004)
- »Das Wuppertaler Medienprojekt hat inzwischen Kultstatus. Bei Machern und Zuschauern. Die regelmäßigen Aufführungen in Wuppertaler Kinos sind Events. Und da sage noch einer: Die Welt des Fernsehens macht stumpfsinnig, gewalttätig und dumm! Das Medienprojekt Wuppertal bietet Jugendlichen die Gelegenheit, mit dem Medium ihrer Generation umzugehen. Kreativ sein, eine Menge lernen, viel Spaß haben das gehört dazu. Hier wird nicht zensiert, oft auch provoziert und trotzdem hagelt es Preise.«
RGA 19.12.98
»Die 41. Ausgabe des Wuppertaler Jugendvideomagazins »borderline« wollte allen Zweiflern die Augen öffnen. Im vollbesetzten Kino TAG wurden wieder junge Filmprojekte vorgestellt. Aus einem weiten Spektrum zwischen Kunstfilm und Videotrash konnten die Zuschauer interessante Kurzfilme über lichtscheue Vampire, mutierte Holzwürmer und kopulierende Barbies sehen.«
RGA 23.02.01
»Schon seit Jahren gilt das Wuppertaler Medienprojekt als größte und profilierteste medienpädagogische Einrichtung in der Bundesrepublik.«
Rheinische Post 21.08.01
»Innovativ war vor allem die Art, in der vielfach die Homosexualität behandelt wurde. Die Laien-Schauspieler stellten ernst und witzig lesbische und schwule Paare dar, das Publikum honorierte die selbstbewusste Präsentation mit donnerndem Applaus. Insgesamt überzeugten die Videogruppen mit schauspielerischer Leistung und der gekonnten Umsetzung vieler guter Ideen.«
WZ 03.10.01
»So viele Preise hintereinander sind auch fürs »Wuppertaler Medienprojekt« nicht alltäglich: Soeben erhielt die in Wuppertal von konservativer Seite immer wieder scharf kritisierte Videowerkstatt bei Veranstaltungen in Köln, Bielefeld und Rostock Preise.«
WR 01.12.01
»Wie Jugendliche mit dem Kiffen klarkommen, haben Schüler eines Wuppertaler Gymnasiums in einem Videofilm aufschlussreich dokumentiert. Der Film findet seit seiner Fertigstellung reissenden Absatz in Jugendeinrichtungen und Beratungsstellen.«
DIE WOCHE 17.11.00
»Es ist ein außergewöhnliches Stück Dokumentation geworden, mitreißend und nachdenklich zugleich. Das Medienprojekt beweist sich erneut als rare Perle Wuppertaler Kulturpolitik.«
DIE GRÜNEN Dez. 2001
»Mit ihrer Idee, völlig grundlos ausbrechende Gewalt zwischen zwei Gruppen zu zeigen, trafen sie genau den Nerv der Jury, die Filme gegen Rassismus und Ausgrenzung und für ein Europa der kulturellen Vielfalt auszeichnen wollte.«
RGA 20.10.00
»Die stärksten Beiträge in dieser durchweg gelungenen, technisch nahezu einwandfreien »Borderline«-Ausgabe sind die Langzeitdokumentationen.«
WZ 11.09.00
»Darf ein Film über linken Protest Spaß machen? Muss ein Frauenprojekt bierernste Moral vermitteln? Die subjektive Dokumentation soll Kontroversen hervorrufen. Dabei zeichnet sich das Video durch die Abstinenz von der sonst szeneüblichen Verbissenheit aus. Im Alleingang haben die jungen Frauen aus dem reichhaltigen Material ein spontanes Werk geschaffen, auf das sie stolz sein können.«
TAZ 04.11.99
»Was bleibt, ist der intime Blick auf die kleinen und großen Dramen des Alltags. Die dokumentarische Seifenoper »Liebe im Regen« eine Mischung aus Boulevard und Reportage, gilt als neue Quotenhoffnung.«
FOCUS 22.03.99
»Das Medienprojekt Wuppertal kann sich über eine weitere Auszeichnung in der Sammlung hochdotierter Preise freuen. Das Videoprojekt »In or Between« erhielt den erstmals ausgelobten Friedensfilmpreis beim unabhängigen Filmfest Osnabrück. »In or Between« beschreibt in zwei Teilen das Leben von Jugendlichen in Israel und Deutschland in und zwischen ihren Kulturen.«
WZ 24.09.02
»Keine objektiven Filme zu einem Problem wollen die Macher des Medienprojektes produzieren, sondern subjektive Geschichten von Jugendlichen, die sich und ihre Umwelt beschreiben, von den Zuschauern als ehrlich erkannt werden und die dazu anregen, sich mit sich selber auseinander zu setzen. Gerade dieses Konzept ist es, das bei Jugendlichen ankommt und die in Wuppertal produzierten Werke ganz oben auf die Liste der Lehrfilme katapultierte.«
WR 11.12.02
»Bei ihnen gibt es keine von Lichtblitzen erhellten Nachtbilder Bagdads, keine computeranimierten Militärstrategien. Mit Videocameras dokumentieren neun Wuppertaler Jugendliche der Irak-Krieg. Subjektiv. Parteiisch. Menschlich. Eben: "Hallo Krieg".
WAZ 27.03.03
»Hallo Krieg wird von Jugendlichen für Jugendliche gemacht und stellt wertvolles Material für Schulen und Jugendarbeit dar. Die Stärken des Videoprojekts liegen in der spezifischen Herangehensweise, die sich durch Vielseitigkeit, Sensibilität, Aktualität auszeichnet und sich direkt aus der Perspektive der Jugendlichen entwickelt.«
TV-Diskurs 04/03
|
 |