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Videoprojekt »Wie Jugendliche im Internet kommunizieren«

In dem Videoprojekt soll mit Jugendlichen ein Dokumentarfilm über ihr Kommunikationsverhalten im Internet entwickelt werden. Im Zentrum des Filmes stehen die unterschiedlichen Erfahrungen der Internetnutzung, die Möglichkeiten und Gefahren von Chats, Internetforen (wie Schüler-VZ, MySpace, Lokalisten o.ä.), durch die Veröffentlichung von Privatem, durch Internet-Mobbing.

Inhaltlich soll es in den Filmarbeiten und in dem Film um die folgenden Aspekte gehen:

  • Wie kommunizieren Jugendliche im Internet. Welche Foren nutzen sie wie. Welche Profile erstellen sie. Welche privaten Inhalte stellen sie von sich online. Welche Unterschiede gibt es hierbei abhängig vom Geschlecht, Alter, sozialer und kultureller Herkunft, Bildung.
  • Welche Auswirkungen hat die Kommunikation für ihr Leben und für ihre Freundes- und Liebesbeziehungen.
  • Wie steht die Kommunikation via Internet im Zusammenhang mit direkter Kommunikation.
  • Wie sehen die Jugendlichen die Veröffentlichung von Privatem in (beschränkten) Öffentlichkeiten im Internet.
  • Welche negativen Erfahrungen und Gefahren erleben die Jugendlichen durch diese Internet-Nutzung.
  • Welche Rolle spielt Internet-Mobbing, welche Erfahrungen haben Jugendliche hierzu. Welche Auswege und Hilfen gibt es, wenn man im Internet gemobbt wird.
Der Film soll anschließend veröffentlicht werden, d.h. es wird eine große, öffentliche lokale Filmpremiere im Wuppertaler CinemaxX geben und anschließend wird der Film auf DVD für Jugend- und Bildungseinrichtungen (nicht-gewerblich) vertrieben.

Das Filmprojekt hat zwei Zielgruppen:

  1. Die Filmarbeiten und der fertige Film ermöglichen den aktiv beteiligten Jugendlichen eine intensive Reflexion ihrer Internetnutzung. Die sozial, kulturell und geschlechtlich heterogen zusammengesetzte Produktionsgruppe ermöglicht ihnen eine differenzierte Sichtweise auf ihre persönliche Erfahrungen in der Internetkommunikation. Durch die Artikulation ihrer Geschichten gibt ihnen der Film die Möglichkeit sich und andere zu bilden und gesellschaftlich wahrgenommen zu werden.
  2. Für die rezipierenden Jugendlichen, Eltern und PädagogInnen stellt der Film durch authentisch erzählte Geschichten das Thema dar und ermöglicht dem Zuschauer intensive Auseinandersetzungsprozesse.
Kern des Projektes ist, dass Jugendliche- mit professioneller medienpädagogischer Unterstützung - selber ein authentisches und zielgruppennahes Aufklärungsmittel schaffen, welches sie selbst und andere aufklärt (Peerinvolvement/ Peereducation). Die Gruppen werden angeleitet von MedienpädagogInnen, welche die TeilnehmerInnen bei der inhaltlichen, künstlerischen und technischen Filmarbeit unterstützen.






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